Was wurde beauftragt, wie lange hat es gedauert, was stand am Ende? Zwei echte Mandate, anonymisiert und mit gerundeten Zahlen.
Bewertungsleistungen bleiben abstrakt, bis man einen echten Ablauf sieht. Deshalb hier zwei Mandate aus meiner Praxis: jeweils mit Ausgangslage, Auftrag, Vorgehen, Dauer und Ergebnis. Namen, Branchendetails und Orte sind verändert oder weggelassen, die Zahlen gerundet. Die Abläufe und Ergebnisse sind echt.
Ausgangslage. In einem Scheidungsverfahren stehen zwei GmbH-Beteiligungen im Endvermögen, dazu ein Gesellschafterdarlehen über 280.000 €. Der Streitpunkt: Welcher Wert gehört in die Zugewinnbilanz, und wie sind Darlehen und latente Steuern zu behandeln?
Auftrag. Werteinschätzung kompakt zum Festpreis von 3.700 € zzgl. USt., als Verhandlungsgrundlage, bevor ein teures Gerichtsgutachten nötig wird.
Vorgehen und Dauer. Beteiligungsquoten aus Verträgen und Registern belegt, beide Anteile zum Stichtag bewertet, latente Steuern auf den fiktiven Verkauf abgezogen (ständige BGH-Rechtsprechung). Das Gesellschafterdarlehen gehört als private Position in die persönliche Vermögensbilanz, nicht in den Anteilswert. Lieferung binnen zwei Wochen.
Ergebnis. Beide Beteiligungen zusammen netto rund 215.000 € nach latenten Steuern. Mit der korrigierten Vermögensaufstellung musste das Einfamilienhaus nicht verkauft werden; es blieb im Eigentum des Mandanten. Mehr zur Bewertung im Zugewinnausgleich →
Ausgangslage. Bei der Übertragung von Anteilen an einem Bauunternehmen setzt das Finanzamt den Wert nach dem vereinfachten Ertragswertverfahren an: pauschal das 13,75-Fache des Jahresertrags, ohne Blick auf Marktlage, Auftragslage oder Inhaberabhängigkeit. Der Betrag liegt deutlich über dem, was ein Käufer je gezahlt hätte.
Auftrag. Vollständiges Bewertungsgutachten nach IDW S1 als Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts (§ 11 Abs. 2 BewG), Festpreis 9.700 € zzgl. USt. Weil der Stichtag in der Vergangenheit lag, galt die damalige Fassung des Standards (IDW S1 i.d.F. 2008).
Vorgehen und Dauer. Vollständige Vergangenheitsanalyse, Plausibilisierung der Planung, Markt- und Wettbewerbskapitel, Bewertung auf den zurückliegenden Stichtag. Lieferung binnen vier Wochen ab vollständigen Unterlagen.
Ergebnis. Gemeiner Wert rund 290.000 €. Der Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts führte zu einer Steuerersparnis im sechsstelligen Bereich. Der BFH verlangt für diesen Nachweis ein vollständiges Gutachten (II R 5/19), eine Kurzeinschätzung reicht dort nicht. Mehr zum Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts →
Am Anfang stand beide Male dieselbe Frage: Was ist realistisch, bevor ich entscheide? Im Zugewinnfall reichte die Werteinschätzung kompakt. Der Streit mit dem Finanzamt brauchte das vollständige Gutachten, weil die Rechtsprechung es dort ausdrücklich fordert. Welches Format Ihr Fall braucht, klärt ein kostenloses Erstgespräch.
★★★★★„Bereits die erste Einschätzung war überaus kompetent, ehrlich und verständlich auf den Punkt gebracht."Kevin LennartzGoogle-Rezension
★★★★★„Kompetente Beratung, verständliche Erklärung des Vorgehens und eine zügige, fundierte Einschätzung."Luis BudowGoogle-Rezension
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Schildern Sie kurz Ihren Anlass. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob die gutachterliche Stellungnahme reicht, das Bewertungsgutachten nötig ist oder die Werteinschätzung der richtige erste Schritt wäre. Antwort innerhalb von 24 Stunden, kostenlos und vertraulich.